slyfox - Content Management the smart way
in Projekte · Autor: Sebastian Fuchs · 02.07.2009

Nach langem Warten ist es nun endlich so weit: Der Name für mein neuestes Projekt, ein
Open Source Content Management System (CMS), steht fest. Der Nachfolger meines bisherigen CMS-Projekts, dem
sf-d FlexiPanel, wird ab sofort unter dem Namen
slyfox aufzufinden sein.
Damit ich das Projekt besser vorantreiben kann, habe ich mich dazu entschieden, es auf eine eigene Domain auszulagern. Informationen rund um das neue
CMS und dessen Entwicklungsfortschritt sind unter der neuen Adresse
www.slyfox-cms.org zu finden. Nach wie vor werde ich aber auch auf
sf-design.info über wichtige Neuigkeiten rund um
slyfox berichten.
Auf
slyfox-cms.org wurde ein neues Forum eröffnet, das bereits jetzt die Möglichkeit bietet, sich in Form von eigenen Ideen oder Kommentaren in den Entwicklungsprozess einzubringen oder sogar im Team mitzuwirken. Nähere Informationen dazu finden sich auf der offiziellen Seite.
Ich würde mich freuen, den ein oder anderen Leser vielleicht schon bald im
Forum begrüßen zu dürfen und bedanke mich für eure Unterstützung.
Links zum Thema
[0 Kommentare]
PHP 5.3 endlich da
in Webentwicklung · Autor: Sebastian Fuchs · 30.06.2009

Der Tag der großen Updates: Nachdem heute mit
Firefox 3.5 bereits die neueste Version des beliebten Browsers erschienen ist, wurde nun auch
PHP 5.3 veröffentlicht.
Über zwei Jahre sind seit der Veröffentlichung von
PHP 5.2 bereits vergangen, sodass das neue Version von vielen Entwicklern bereits heiß erwartet wurde. Die neue Version beeinhaltet eine der größten Überarbeitungen in der Geschichte von
PHP und stellt einen großen Sprung dar. Teilweise wurden bereits Funktionen in
PHP 5.3 integriert, die ursprünglich erst für Version 6 eingeplant waren.
Eine markante Neuerung sind
Namespaces, die mit der neuen Version Einzug in
PHP halten. Identische Namen, bspw. für Klassen oder Funktionen, können ab sofort in unterschiedlichen Namensräumen deklariert werden ohne Konflikte zu verursachen.
Des weiteren ist nun die direkte Notierung von anonymen Funktionen im Quelltext möglich. Damit ist es dem PHP-Interpreter unter anderem möglich, etwaige Syntax-Fehler im Funktions-Rumpf bereits beim Parsen zu erkennen.
Mit
mysqlnd wird eine speziell für
PHP entwickelte und optimierte Implementierung des MySQL-Client/Server-Protokolls in den Funktionsumfang integriert. Zusammen mit weiteren Optimierungen, auch speziell für PHP unter Windows, ergeben sich einige Leistungsverbesserungen. Diese werden sich vermutlich aber nur bei großen Datenmengen bzw. aufwendigen Anwendungen deutlich bemerkbar machen.
Detaillierte Informationen zur neuen Version finden sich im PHP
News-Archiv und dem
Changelog.
Programmierer sollten sich auf jeden Fall mit den neuen Features vertraut machen, da nicht alle Aktualisierungen abwärtskompatibel sind, auf der anderen Seite aber auch neue interessante Möglichkeiten bieten.
Links zum Thema
[0 Kommentare]
Firefox 3.5 ist fertig
in Browser · Autor: Sebastian Fuchs · 30.06.2009

Rein optisch hat sich im neuen
Firefox auf den ersten Blick zwar nicht viel verändert, der Sprung von Version 3.0 auf 3.5 ist aber vollkommen angemessen.
Ein bereits für Version 3 angestrebter
privater Surfmodus hat nun endlich in die neue Version Einzug gefunden. Dieser Modus ermöglicht es, die Aufzeichnung von Informationen zu besuchten Webseiten gänzlich abzuschalten. Dies sollte vor allem bei Computern, die von verschiedenen Anwendern genutzt werden, hilfreich sein.
Darüber hinaus ist es nun möglich, bei einer Sitzungs-Wiederherstellung genau festzulegen, welche zuvor geöffneten Tabs wieder hergestellt werden sollen.
Für Webentwickler dürften gleich zwei Neuerungen interessant sein: Die erste ist zwar klein, aber trotzdem fein: In der Quelltextansicht sind Links auf eingebundene Ressourcen, bspw. CSS-Dateien, direkt anklickbar.
Die zweite und erheblich wichtigere Veränderung dürfte aber die Einführung von <audio>- und <video>-Tags darstellen. Das besondere dabei ist, dass für die Darstellung der Multimedia-Inhalte keinerlei zusätzliche Plugins notwendig sind. Das praktische dabei ist, dass die Videofenster einfach über HTML, CSS und JavaScript modifiziert werden können, sodass auch dynamische Videos möglich werden.
Zuletzt soll der neue
Firefox auch für mehr Geschwindigkeit beim Surfen sorgen. Eine neue JavaScript-Engine und weitere Optimierungen machen den Browser den Angaben der Entwickler zu Folge rund zwei Drittel schneller als seinen Vorgänger.
Damit sind noch lange nicht alle nützlichen Neuerungen erfasst, eine vollständige Liste findet sich wie immer in den
Release Notes zu Firefox 3.5.
Links zum Thema
[0 Kommentare]
Internetbetrug nun auch per Post
in Allgemein · Autor: Sebastian Fuchs · 30.05.2009

Einige Internetnutzer dürften mit dem Problem bereits vertraut sein: Hin und wieder verirrt sich eine scheinbar von einem Anwalt verschickte Mahnung oder Rechnungen von Firmen in das eigene E-Mail-Postfach, die mehr als unglaubwürdig wirken. Teilweise auch in anderen Sprachen, sind derartige Betrugsversuche in der Regel gestückt von etlichen Rechtschreibfehlern und lassen sich meistens leicht entlarven, sodass man sie auf direktem Wege ins Daten-Nirvana schicken kann.
Was heute bei uns in der Post war, hat mich dann aber doch ein wenig überrascht. Die
Network Mediagroup (
NMG), ansässig in
London, schickt eine
Mahnung für die Registrierung eines Domainpakets in Höhe von 229 Euro.
Genauer gesagt geht es um die Domain meines Vaters, die ich erst im letzten Jahr zu meinem eigenen Hoster umgezogen habe.
Besagte Firma gibt nun an, dass mehrere Domains mit anderen Top-Level-Domains aber gleichem Namen wie die meines Vaters in einem Paket reserviert wurden, um den Missbrauch dieser Domains seitens anderer Parteien zu verhindern. Abgesehen davon, dass dies im Falle der Seite meines Vaters eher nebensächlich ist, erschien mir die Summe von 229 Euro für gerade mal drei Domains und einen Zeitraum von einem Jahr unverhältnismäßig hoch.
Eine kurze Recherche im Internet zeigte dann auch, dass der erhaltene Brief keineswegs ein Einzelfall war. Erstaunlich ist allerdings, wie viel Mühe sich Betrüger inzwischen machen, um eine nahezu perfekte Täuschung zu erzielen.
Der Brief, übrigens auf blauem Papier, wirkt seriös und wurde professionell ausgestaltet. Auf den ersten Blick erscheint er also durchaus glaubwürdig, auch wenn die Umstände des Erhalts eher merkwürdig sind, zumal der angebliche Dienstleister aus
Großbritannien kommt.
Das Verschicken dieser Briefe dürfte in jedem Fall kostenaufwendiger sein als der nahezu kostenlose Versand von E-Mails. Die Tatsache, dass dennoch der Postweg genutzt wird, lässt aber leider eine ausreichende Anzahl an zahlenden Opfern vermuten.
Leider ist es sehr schwierig, gegen solche Betrüger vorzugehen, besonders wenn sie aus dem Ausland kommen. Es bleibt deshalb oft nichts anderes übrig, als derartige Post stets kritisch zu begutachten und im Internet eine kleine Recherche anzustellen.
[2 Kommentare]
Linux Spielewiese
in Allgemein · Autor: Sebastian Fuchs · 17.05.2009

Ein paar Jahre sind meine letzten Linux-Experimente jetzt schon her, es waren meine ersten Gehversuche überhaupt - außerhalb von Windows.
Beim Stöbern im Internet war ich damals auf die
Distribution Ubuntu (Version 6) in ihren verschiedenen Ausführungen gestoßen. Die große deutschsprachige Community und das umfangreiche Wiki konnten mich schnell davon überzeugen, es auch einmal mit Linux zu versuchen, zumal mir das alte Windows XP auf meinem Notebook sowieso nicht mehr zusagte.
Es fehlte nur noch die passende Desktopumgebung. Da ich durchaus ein Liebhaber von kleinen grafischen Spielereien bin, entschied ich mich kurzerhand aufgrund einiger Screenshots für
Kubuntu (mit
KDE). Mithilfe einer Anleitung aus dem Wiki war die Installation parallel zu dem bereits auf der Festplatte liegendem Windows weitesgehend problemlos, selbst die Partitionierung geling auf diese Weise.
Anschließend nutzte ich mein neu aufgesetztes
Kubuntu für die ein oder anderen Experimente. Aufgrund magerer Konsolenkenntnisse zerschoss ich mir das System dann aber doch recht schnell.
Spätestens als ich auf eine neue Version updaten wollte, blieb nur noch die Formatierung. Ein automatisches Update war damals unter
Kubuntu noch nicht möglich, dies ging nur unter
Ubuntu (mit
Gnome), wie ich erst zu diesem Zeitpunkt in Erfahrung brachte. Auch die Tatsache, dass eine Anleitung für das Update über die Konsole existierte, konnte mich nicht vor der Vernichtung meiner ersten Linux-Installation bewahren.
Da ich aber sowieso nur experimentiert hatte, trauerte ich dem alten System nicht lange hinterher und versuchte es anschließend mit
Ubuntu, was mit seiner Paketverwaltung ein wahrer Segen für Anfänger ist. Damit waren selbst die noch fehlenden Audio- und Video-Codes schnell installiert.
Einige Zeit später sollte die Festplatte meines Notebooks allerdings der Geist des Lebens verlassen, sodass ich Linux nach dem Einbau einer Nachfolgerin vorerst ruhen ließ.
Neuerungen, sowohl was die einzelnen Distributionen als auch die Desktopumgebungen anging, verfolgte ich aber nach wie vor mit großem Interesse.
Vor ein paar Tagen bekam ich in Folge dessen wieder Lust, ein wenig mit Linux zu experimentieren. Da ich inzwischen wieder einen Desktop-PC mein eigenen nenne, kann ich mein altes Notebook bedenkenlos Linux hingeben.
Zunächst schaute ich mich natürlich wieder auf den Seiten von
Ubuntu um und fand dort mehrere sehr ansprechende Screenshots des neuesten
Kubuntu. Mit der entsprechenden Live-CD wurde die Installation nach einem kurzen Test dann gleich durchgeführt.
Die Neuerungen auf der Oberfläche seit meinem letzten Kontakt mit
Kubuntu können sich wirklich sehen lassen. Das Standard-Menü macht optisch sehr viel her, bei häufigem Zugriff ist es aber doch ein wenig umkomfortabel, da die Inhalte nicht so schnell erreicht werden können wie dies bspw. im Standard-Menü unter
Ubuntu der Fall ist. Als es dann aber an die Konfiguration des neu aufgesetzten Systems, unter anderem des Touchpads, ging, musste ich feststellen, dass alles mit
Gnome mal wieder einfacher gewesen wäre.
Jedenfalls hatte ich wenig Lust daran, bereits gängige Einstellungen manuell in den entsprechenden Konfigurationsdateien vornehmen zu müssen. Die Informationen aus dem Wiki konnten mir diesbezüglich auch nicht sehr viel weiterhelfen, da es einfach an Hintergrundinformationen für Anfänger fehlte.
Der Umstieg auf
Gnome erschien mir deshalb ein weiteres Mal naheliegend.
Bevor ich mich aber für die neueste Version von
Ubuntu entschied, stöberte ich im Internet nach weiteren Alternativen und wurde schließlich fündig. Bei meinem Fund handelt es sich um die Linux-Distribution
Linux Mint, welche zwar auf
Ubuntu basiert, von Haus aus aber eigene interessante Features mit sich bringt. Windows-Nutzer dürften hellhörig werden zu erfahren, dass diverse Audio- und Video-Codecs bereits vorinstalliert sind. Unter
Ubuntu mussten die entsprechenden Pakete immer eigenhändig installiert werden, es sich sich nicht um freie Codecs handelt. Darüber hinaus bietet
Linux Mint aber auch ein eigenes Menü, das mir persönlich noch besser als das Standard-Menü von
Ubuntu gefällt, und einen individuellen Look, getreu dem Namen des Projekts. Es schien damit gerade zu perfekt für meine Zwecke, auch wenn mir das Projekt bislang noch nicht über den Weg gelaufen war (und das, obwohl
Linux Mint laut
DistroWatch zu den beliebtesten Linux-Distributionen schlechthin zählt).
Mir jedenfalls gefällt
Linux Mint auch nach der Installation noch sehr gut. Ich habe den Eindruck, dass
Gnome einfach die bessere Desktopumgebung für Windows-Umsteiger ist, zumindest habe ich diese Erfahrung gleich zweimal machen können.
Ich bin jedenfalls überzeugt davon, dass es Distributionen wie
Linux Mint bedarf, um alteingessesene Windows-Nutzer eine ehrwürdige Alternative zu bieten, ohne sie gleich mit der Steuerung des Systems per Konsole zu überfordern.
Der Einstieg in Linux ist mit derart benutzerfreundlichen Distributionen leichter denn je, und sobald man auf die nötige Erfahrung bauen kann, sollte der Umstieg auf eine der übrigen Distributionen kein Problem mehr sein.
Die siebte Version von
Linux Mint (Gloria) ist übrigens gerade in Arbeit und sieht im aktuellen Entwicklungsstadium schon sehr vielversprechend aus. Einzig eine derart große deutschsprachige Community mit Wiki, wie dies bei
Ubuntu der Fall ist, fehlt noch. Bei Problemen sollte das Ubuntu-Wiki aber auch helfen können, immerhin basiert
Linux Mint ja auf den aktuellen Versionen von
Ubuntu.
Links zum Thema
[2 Kommentare]