Die ersten 100 Tweets - Zeit für ein kleines Fazit

04.06.2010 Die ersten 100 Tweets - Zeit für ein kleines Fazit Die ersten 100 Tweets als phpschmiede sind geschrieben. Deshalb steht heute ein Fazit zu meinen bisherigen Erfahrungen an.

Knapp drei Monate sind bereits vergangen, seit dem ich in meinem eigenen Vogelnest zwitschere. Wie ich damals bereits schrieb, zögerte ich lange Zeit, mich dem Schwarm der Twitter-Gemeinde anzuschließen. Da das Interesse es selbst auszuprobieren aber größer als meine Zweifel waren, kam es schließlich doch zu diesem Schritt.

Seither weiß ich Twitter als wichtige Informationsquelle mehr und mehr zu schätzen. In dem ich thematisch relevanten Autoren folge, erfahre ich in der Regel wesentlich schneller von Software-Updates und interessanten Inhalten.
Auf der Gegenseite ist es mir möglich, aktuelle Kurzmeldungen sehr zeitnah zu veröffentlichen, da die Notwendigkeit, einen kompletten Artikel zu verfassen, entfällt. In vielen Fällen ist dies auch überhaupt nicht notwendig, und wenn dies doch einmal der Fall sein sollte, bleibt einem noch immer offen, im Nachhinein einen ausführlicheren Artikel zu verfassen.
Gerade die Verbindung von Twitter mit einem Blog halte ich für sehr interessant. Dadurch ergeben sich nicht nur mehr Freiheiten beim Veröffentlichen von Inhalten, sondern auch eine potentiell größere Zielgruppe. Die Zahl meiner Follower ist zwar noch überschaubar, dieser Wert ist für mich zur Zeit aber noch nicht ausschlaggebend.

In meinem ersten Fazit möchte ich allerdings kein reines Loblied auf Twitter singen. Von einer minuten-genauen Dokumentation des eigenen Tagesablaufs halte ich nämlich nach wie vor bescheiden wenig. Gerade deshalb versuche ich, Privates fast vollständig aus meinen Kurzmeldungen zu streichen. Mir ist es wichtig, informativ zu bleiben und ein sachliches Interesse bei meinen Followern zu wecken.
Deshalb bin ich auch immer wieder überrascht, was sich regelmäßig in den Top Tweets finden lässt. Nicht alles, was dort auftaucht, halte ich für angemessen. Häufig erscheinen scheinbar urkomische Tweets dort für mehrere Tage. Beim ersten Lesen mögen diese noch ein Schmunzeln hervorrufen, danach ist es aber einfach nur noch langweilig, immer wieder das gleiche zu lesen.
Zum Glück sind meine persönlichen Abonnements da schon etwas interessanter.

Alles in allem konnte mich Twitter also nicht voll und ganz für sich gewinnen, aber das muss es ja auch gar nicht. Der Dienst hat durchaus seine berechtigte Existenz und bietet einige Vorteile, man sollte sich den kritischen Blick auf einige Meldungen aber durchaus bewahren.

Wer schon selbst Erfahrungen mit Twitter sammeln konnte und sich eine Meinung zu diesem Dienst gebildet hat, den lade ich herzlich dazu ein, diese in Form eines Kommentars für eine weitere Diskussion kundzutun.

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