Umstieg auf das Zend Framework

14.05.2009 Umstieg auf das Zend Framework Die Entwicklung meines neuen CMS kommt gut voran. Letzte Woche habe ich zwar meinen Zivildienst begonnen, einen großen Teil der übrigen Zeit kann ich aber nach wie vor in mein derzeitiges Prestige-Projekt stecken.

Wie ich in meinem letzten Artikel bereits erwähnte, eigne ich mir aktuell sehr viel neues Wissen rund um die Software-Programmierung in PHP an. Dies halte ich für notwendig, damit ich das CMS meinen Vorstellungen entsprechend umsetzen kann und die nötige Professionalität in die Umsetzung einbringen kann.
Bei der Erstellung meines eigenen Frameworks ist mir allerdings schnell aufgefallen, dass mir in einigen Bereichen noch wichtige Referenzwerte fehlen. Dies gilt im Besonderen für das MVC-Pattern (Model View Controller), welches für eine klare Trennung der einzelnen Programm-Teile sorgen soll.

Bei meinen Recherchen im Internet habe ich in Folge dessen langsam angefangen, mit der Verwendung eines fremden Frameworks zu liebäugeln. Dies widerspricht eigentlich meinem Ideal, nur auf eigenen Quelltext zurückzugreifen, und dennoch ist es nun soweit gekommen: Ich habe mich dazu entschlossen, für die erste Version meines neuen Content Management Systems auf das Zend Framework zurückzugreifen.
Ausschlaggebend für mich war, dass ich erst einmal den Funktionsumfang eines professionellen Frameworks kennenlernen möchte, bevor ich eine eigene Lösung anstrebe. Meinen Einstieg in TemplateEngines habe ich ja auf ähnliche Art und Weise gefunden.
Der große Vorteil dieser Vorgehensweise ist, dass man einen guten Einstieg in die Thematik findet und die eigenen Entwicklungen später auf den Erfahrungen mit anderen Lösungen aufbauen können. Beim produktiven Einsatz finden sich meist Elemente, die einem sehr gefallen, andere hingegen würde man lieber anders umsetzen.
Ich halte diesen Weg deshalb auch in meinem aktuellen Fall für sinnvoll. Momentan schlage ich mich jedenfalls durch die überaus umfangreiche Dokumentation des Zend Frameworks, damit ich weiß, wie ich anschließend bei der Entwicklung meines CMS vorgehen kann und nicht ständig Änderungen vornehmen muss. Einige der enthaltenen Klassen konnten mich bereits jetzt überzeugen, andere hingegen werde ich wohl nicht benötigen.
Alles in allem denke ich, dass ich mit dem Zend Framework auf dem richtigen Weg bin für die erste Version meines neuen CMS bin. Sobald die nötigen Umstellungen vorgenommen wurden, werde ich wieder über die weiteren Entwicklungen berichten. In absehbarer Zeit werde ich diese höchstwahrscheinlich auf eine eigene Domain mit separatem Forum auslagern. Dazu benötigt mein Projekt aber erst noch einen passenden Namen.

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