Eindrücke von der gamescom 2009
23.08.2009
Heute ist es bereits soweit: Der letzte Messe-Tag der gamescom 2009 ist erreicht.Dies nehme ich mir zum Anlass, um ein wenig über meinem gestrigen Besuch der Kölner Messe zu berichten.
Die Anreise war für mich denkbar einfach. Mit dem Zug gelangte ich unmittelbar zum Messe-Gelände, welches in unmittelbarer Umgebung zum Bahnhof Köln/Deutz liegt.
Gerade einmal eine Treppe musste ich nach verlassen des Zuges passieren, um das große Areal zu erreichen. Besser geht es wirklich nicht.
Vor dem Eingang konnte man sich bereits eines der Bändchen zulegen, die auf der Messe den Zugang zu den verschiedenen Altersbereichen regeln sollten. Es stellte sich allerdings heraus, dass viele Aussteller in den "ab 18"-Bereichen dennoch einen Blick auf den Personalausweis werfen wollten. Nun gut, der Jugendschutz wird scheinbar auch von den Ausstellern ernst genommen, was sicherlich zu befürworten ist.
Mit dem E-Ticket ging es anschließend auf direktem Wege zum Eingang. Den Kauf eines E-Tickets kann ich übrigens jedem empfehlen, da man nicht nur vom Vorverkaufs-Rabatt profitiert sondern sich auch unnötige Wartezeiten beim Kauf vor Ort erspart.
Als es dann in Richtung der Messe-Hallen ging, wurde deutlich, wie hoch der Andrang an diesem Samstag werden würde. Bereits der Weg in und durch die erste Halle war gekennzeichnet von vielem Gedränge. Erfreulicherweise legte sich dies mit der Zeit wieder.Die Warteschlangen bei den großen Ausstellern wurden allerdings nicht bedeutend kürzer. Eigentlich hätte ich gerne einen Blick auf die neuen Titel von Herstellern wie Blizzard (Starcraft II & Diablo III), Activision (CoD - Modern Warfare 2) oder EA (BF Bad Company 2 & Need for Speed Shift) geworfen, Wartezeiten von 2-4 Stunden waren mir dies aber bei weitem nicht wert.
So kam es, dass ich schließlich nur ein Spiel auf der gesamten Messe angetestet habe, welches mich eigentlich kaum interessierte. Bei einer Warteschlange von 10 Metern Länge und einer Wartezeit von einer geschätzten halben Stunde stand die Wartezeit der Spielzeit aber immerhin angemessen gegenüber.
Alles in allem fällt mein Fazit dennoch verhalten positiv aus. Auch wenn ich nicht viel selbst spielen konnte, so gab es doch immerhin viel Interessantes zu sehen. Bühnenshows mit teilweise prominenten Gästen und Musik von DJs sorgten immer noch für ausreichend Unterhaltung. Außerdem hatte ich in der Intel/ASUS Gamezone die Gelegenheit, ein ESL-Finale live mitzuverfolgen.
Deshalb steht für mich fest, dass ich auch im nächsten Jahr wieder Gast auf der gamescom sein werde. Vielleicht werde ich dann versuchen, die Messe bereits vor dem Wochenende zu besuchen. Ob du Warteschlangen dann spürbar kürzer sind, das sei einmal dahingestellt. Spaß macht der Besuch alle Male.
Ein wenig neidisch darf man auf die Fachbesucher sein, welche am ersten Messe-Tag die Möglichkeit haben, alle Neuheiten in Ruhe anzuspielen.
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